HSV: Strahinja Rakic im Blick?

Serbisches Mittelfeldtalent offenbar unter Beobachtung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 02.04.25 | 10:03
© IMAGO / Aleksandar Djorovic

Bisher sieben Einsätze für die serbische U19: Strahinja Rakic. © IMAGO / Aleksandar Djorovic

Die Verantwortlichen des Hamburger SV sind es aus den vergangenen Jahren gewohnt, im Frühjahr zweigleisig planen zu müssen. Die Hoffnung ist mit Blick auf die Tabelle natürlich groß, dass der Ball im Volksparkstadion in der kommenden Saison wieder erstklassig rollt, doch das Szenario eines Verbleibs in der 2. Bundesliga ist ebenfalls einzukalkulieren.

Man darf davon ausgehen, dass Sportvorstand Stefan Kuntz und Direktor Profifußball Claus Costa für beide Ligen bereits Vorarbeit geleistet haben und einige Akteure auf dem Schirm haben, die als Verstärkungen für die neue Saison in Betracht kommen könnten.

Dazu gehört wohl auch Strahinja Rakic vom serbischen Erstligisten FK Jedinstvo Ub, den Hamburger Scouts laut einem Bericht von mozzartsport.com bereits vor rund einem Monat vor Ort unter die Lupe genommen haben sollen. Konkret waren HSV-Beobachter beim überraschenden 4:1-Sieg des abgeschlagenen Schlusslichts gegen Conference-League-Starter FK TSC Backa Topola vor Ort und sollen von Rakic sehr angetan gewesen sein.

Mit 19 Jahren schon Stammkraft

Rakic ist zwar erst im Februar 19 Jahre alt geworden, gehört bei Jedinstvo Ub aber bereits zu den Stammkräften und bringt es in dieser Saison bei insgesamt 21 Einsätzen auf 16 Partien von Beginn an. Der siebenfache U19-Nationalspieler Serbiens agiert in der Regel als Teil einer Doppelsechs und gilt als vielversprechendes Talent, das im Sommer wahrscheinlich den nächsten Schritt machen wird – auch, weil der Abstieg seines aktuellen Arbeitgebers kaum mehr zu vermeiden ist.

Soweit bekannt besitzt Rakic nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison, wäre somit im Sommer ein Schnäppchen – für den HSV aber gerade im Falle des Aufstiegs vermutlich weniger eine Soforthilfe denn ein Perspektivtransfer. Weil Daniel Elfadli zuletzt meist in der Innenverteidigung eingesetzt wurde und Lukasz Poreba als Wechselkandidat gilt, könnte der HSV im zentralen Mittelfeld gleich mehrfach tätig werden – möglicherweise auch mit einer Verpflichtung von Rakic.

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