HSV: Lukasz Poreba auf dem Sprung nach Kanada?

Vancouver Whitecaps offenbar interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 27.02.25 | 18:48
© IMAGO / Newspix

Nur 14 Einsätze in dieser Saison: Lukasz Poreba. © IMAGO / Newspix

Obwohl es mit Matheo Raab, Noah Katterbach, Bakery Jatta, Immanuel Pherai und Robert Glatzel mehrere Langzeitausfälle gibt, sind die Plätze in der Startformation des Hamburger SV umkämpft. Wie beim 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Kaiserslautern wird die Hamburger Ersatzbank auch am Sonntag beim Gastspiel in Paderborn wieder prominent besetzt sein.

Mit Sebastian Schonlau und Silvan Hefti in der Defensive sowie mit Ransford Königsdörffer, Marco Richter, Fabio Baldé und auch Alexander Rössing-Lelesiit in der Offensive ist wieder mit einigen Härtefällen zu rechnen, die es nicht in die erste Elf schaffen. Allenfalls eine untergeordnete Rolle in den Überlegungen von Trainer Merlin Polzin dürfte abermals auch Lukasz Poreba spielen, der in den vergangenen Wochen nochmals merklich an Stellenwert eingebüßt hat.

Wechsel wäre bis 23. April möglich

Der 24-jährige Mittelfeldspieler, der im vergangenen Sommer nach vorheriger Ausleihe fest vom RC Lens verpflichtet wurde, kam nur im November zwei Mal von Beginn an zum Zug und blieb zuletzt drei Mal in Folge komplett auf der Bank. Aufgrund der Konkurrenzsituation im Mittelfeldzentrum wird sich an Porebas Lage mutmaßlich zeitnah nicht viel ändern – zumindest in Hamburg nicht.

Denkbar ist aber offenbar, dass sich der frühere polnische Junioren-Nationalspieler noch während der Saison verabschiedet. So berichtet der kanadische Insider GlassCityFC, dass die Vancouver Whitecaps vor der Verpflichtung sowohl von Dominik Fitz (Austria Wien) als auch von Poreba stehen sollen. Weil Wechsel nach Kanada und in die US-Liga MLS, in der die Whitecaps spielen, noch bis zum 23. April erlaubt sind, könnte der Transfer durchaus in den nächsten Tagen oder Wochen über die Bühne gehen.

Sollte ein Angebot aus Vancouver ins Haus flattern oder vielleicht auch schon vorliegen, würden sich die HSV-Verantwortlichen sehr wahrscheinlich zumindest genauer damit beschäftigen.

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