Hannover 96: Rabbi Matondo muss deutlich zulegen

Weiterverpflichtung des Leihspielers aktuell sehr fraglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 02.04.25 | 07:40
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Zuletzt nur noch als Joker gefragt: Rabbi Matondo (r.). © IMAGO / Nordphoto

Als einziges Team der 2. Bundesliga ist Hannover 96 in der Rückrunde noch immer ungeschlagen, aber aufgrund von sieben Unentschieden bei drei Siegen in der Tabelle nicht entscheidend vorangekommen. Bei drei Punkten Rückstand auf Platz drei liegen die Niedersachsen aber fraglos aussichtsreich im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg und wollen ihre Ambitionen am Freitag mit einem Sieg beim Karlsruher SC untermauern.

Gut möglich, dass Trainer Andre Breitenreiter für das Spiel beim KSC an seiner Offensive bastelt, nachdem es gegen den 1. FC Magdeburg nur zu einem torlosen Unentschieden gereicht hatte und 96 aus dem Spiel heraus nur selten wirklich gefährlich wurde.

Zuletzt nur noch Joker

Ein Kandidat, der grundsätzlich über das Potential verfügen würde, für kreative Elemente zu sorgen und auch selbst torgefährlich werden kann, ist Rabbi Matondo. Der Ende Januar von den Glasgow Rangers ausgeliehene Waliser, für den der FC Schalke 04 Anfang 2019 stolze neun Millionen Euro an Manchester City überwiesen hatte, legte mit einem sehenswerten Jokertor beim 2:2 beim Hamburger SV einen aufsehenerregenden Blitzstart hin, konnte die ersten Eindrücke in der Folge aber nicht bestätigen.

Nach der Partie in Hamburg durfte Matondo in den Spielen gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und beim 1. FC Kaiserslautern (0:0) zwei Mal von Beginn an ran, konnte allerdings nicht die erhofften Akzente setzen und kam seitdem nur noch von der Bank. Mehr als der Treffer beim Einstand in Hamburg steht für den 24-Jährigen nach nunmehr sieben Einsätzen nicht zu Buche.

Damit die 96-Verantwortlichen die mit den Glasgow Rangers ausgehandelte Kaufoption ziehen, die bei etwas mehr als einer Million Euro liegen soll, muss Matondo im Saisonendspurt deutlich zulegen und Argumente in eigener Sache liefern. Ansonsten werden sich die Wege in knapp zwei Monaten wohl schon wieder trennen.

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