Eintracht Braunschweig: Interesse an Theo Janotta
Innenverteidiger von Blau-Weiß Lohne wohl im Blick

Braunschweigs Sportdirektor Benjamin Kessel muss auch die neue Saison im Hinterkopf haben. © IMAGO / Susanne Hübner
Durchschlagenden Erfolg hatten die im Vergleich zum 1:5-Debakel gegen Hertha BSC gleich auf sieben Positionen vorgenommenen Änderungen in der Startelf zwar nicht, doch immerhin verbuchte Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende im Kellerduell bei Preußen Münster (1:1) einen Punkt, der den Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz verhinderte.
Auf der Bank fanden sich nach dem Offenbarungseid mit Ermin Bicakcic und Robert Ivanov auch zwei Innenverteidiger wieder, wobei letzterer auch leicht angeschlagen von der finnischen Nationalmannschaft zurückgekehrt war. In einer Vierer- statt der zuvor praktizierten Dreierkette bildeten Paul Jackel und Jannis Nikolaou eine solide Innenverteidigung, die auch am Freitag im Heimspiel gegen den SC Paderborn das Vertrauen von Trainer Daniel Scherning erhalten könnte.
Konkurrenz aus der 3. Liga
Wie es bei der Eintracht über diese Saison hinaus im Abwehrzentrum weitergeht, ist derweil in vielfacher Hinsicht offen und hängt sicherlich auch nicht unwesentlich von der Klassenzugehörigkeit ab. Just Nikolaou, der momentan wieder wichtig ist, soll nicht die beste Perspektive haben. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft ebenso aus wie die Arbeitspapiere von Ivanov, Bicakcic und dem vom 1. FC Union Berlin nur ausgeliehenen Jaeckel.
Einzig Kevin Ehlers ist aus der aktuellen Riege der Innenverteidiger nach jetzigem Stand auch über die laufende Saison hinaus gebunden. Durchaus möglich, dass es in diesem Mannschaftsteil zu einem größeren Umbruch kommt. Ein Kandidat, der etwaige Lücken schließen könnte, ist offenbar Theo Janotta von Blau-Weiß Lohne, der laut Reviersport das Interesse der Eintracht geweckt haben soll.
Der 21-Jährige, der mit 1,96 Metern Gardemaß für einen Abwehrspieler mitbringt und im Sommer ablösefrei ist, soll allerdings auch beim VfL Osnabrück und bei Rot-Weiss Essen auf dem Zettel stehen. Bei Verbleib in der 2. Bundesliga freilich hätten die Braunschweiger Verantwortlichen gegenüber den beiden Mitbewerbern aus Liga drei sicherlich nicht die schlechtesten Argumente.
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