1. FC Kaiserslautern: Ein Sextett ohne Perspektive

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.25 | 08:32
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Almamy Touré spielt beim FCK kaum noch eine Rolle. © IMAGO / Eibner

Nach dem 3:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf hat der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag beim 1. FC Magdeburg direkt die nächste Gelegenheit, Big-Points gegen einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen einzufahren. Die Chance auf die Bundesliga, die der FCK natürlich unbedingt nutzen will, bringt mit Blick auf die neue Saison für den Moment aber auch einige Ungewissheiten mit.

Derzeit sind die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und den neuen Sportdirektor Marcel Klos noch gezwungen, zweigleisig für die nächste Spielzeit zu planen. Und zumindest bei einigen Akteuren dürfte der Aufstieg auch die wesentliche Voraussetzung dafür sein, überhaupt eine Verbleib in Kaiserslautern in Betracht zu ziehen – das gilt allen voran natürlich für Torjäger Ragnar Ache, aber auch für die momentan vom FC Augsburg nur ausgeliehenen Maximilian Bauer und Tim Breithaupt.

Afeez Aremu stellt sich selbst ins Abseits

Bei sechs Profis spielt es unterdessen keine große Rolle, in welcher Liga der FCK kommende Saison an den Start gehen wird. Denn schon jetzt ist absehbar, dass es für ein im zweiten oder gar dritten Glied befindliches Sextett bei den Roten Teufeln nicht weitergehen wird. Aaron Opoku, dessen angedacher Winterwechsel in die USA nicht zustande gekommen ist, sowie Philipp Klement und Almamy Touré besitzen nur noch Verträge bis zum 30. Juni 2025, die allesamt nicht verlängert werden dürften.

Etwas komplizierter ist die Lage bei Tobias Raschl, Frank Ronstadt und Afeez Aremu, die ebenfalls seit geraumer Zeit fast vollends außen vor sind. Während Raschl bei nur einem Startelfeinsatz schon die gesamte Saison nicht über eine Nebenrolle hinauskommt, konnte Ronstadt im Herbst bei sechs Einsätzen in Folge von Beginn an nicht genügend Eigenwerbung betreiben. Und Aremu, der im zweiten Teil der Hinrunde noch zu den Stammkräften zählte, hat sich mit seinem letztlich nicht erfüllten Wechselwunsch im Winter selbst ins Abseits gestellt.

Raschl, Ronstadt und Aremu besitzen allesamt noch Verträge bis mindestens 2026, kommen in den Plänen von Trainer Markus Anfang aber nicht mehr wirklich vor. Eine Trennung im Sommer dürfte deshalb für alle Beteiligten die beste Lösung sein – immer vorausgesetzt, es finden sich passende Abnehmer.

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