Während der Wechsel von Takashi Inui zu Eintracht Frankfurt für offenbar 1,8 Millionen Euro so gut wie perfekt ist, tut sich der VfL Bochum bei der Suche nach einem Nachfolger für den japanischen Spielmacher schwer. So droht die schon relativ sicher geglaubte Verpflichtung von Hiroki Yamada nach Informationen der “Bild” nun doch noch zu platzen.
Weil nun auch zahlreiche andere Vereine Interesse an dem 23 Jahre alten Japaner von Jubilo Iwata bekundet haben sollen, verlangt der japanische Erstligist nun plötzlich anstatt der ursprünglich im Raum stehenden 500.000 Euro die vierfache Ablöse. Bochums Finanzboss Ansgar Schwenken macht gegenüber “Bild” bereits klar, dass sich der VfL zu diesen Konditionen aus dem Rennen um Yamada verabschieden wird: “Diese Summe ist für uns nicht mehr darstellbar.“
VfL-Sportvorstand Jens Todt hat derweil die Hoffnung noch nicht aufgegeben, bei dem von ihm gescouteten Wunschspieler vielleicht noch eine kreative Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten leben könnten: “Vielleicht können wir ja mit Iwata über eine Ausleihe plus Kaufoption reden…“