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Eintracht Braunschweig: Neuzugang Kevin Kratz darf auf Stammplatz hoffen

Mit den Verpflichtungen von Orhan Ademi, Jonas Erwig-Drüppel, Kevin Kratz und Björn Kluft hat sich Eintracht Braunschweig auf dem Transfermarkt bislang sehr zurückgehalten. Mit einer Vielzahl weiterer Neuzugänge ist darüber hinaus auch nicht mehr zu rechnen, weshalb Trainer Torsten Lieberknecht wohl mit einer weitestgehend unveränderten Elf in die neue Saison starten wird.

Neben Aufsteigern aus den eigenen Reihen wie den Zwillingen Raffael und Gianluca Korte drängt von den Neuen vor allem der von Alemannia Aachen gekommene Kratz in die Startelf, während Kluft nach schwerer Verletzung mehrere Monate ausfällt und Ademi sowie Erwig-Drüppel wohl zunächst als Investitionen in die Zukunft zu sehen sind.


Der 25 Jahre alte Kratz dagegen hinterlässt bisher einen sehr guten Eindruck und hat nach aktuellem Stand trotz der großen Konkurrenz mit Damir Vrancic, Norman Theuerkauf und Marc Pfitzner gute Chancen zum Saisonauftakt am 5. August gegen den 1. FC Köln in der Startelf zu stehen.

Weil Kratz, der insgesamt 68 Zweitliga-Spiele auf dem Buckel hat, vor den Toren Kölns in Eschweiler geboren wurde und in der Jugend lange Jahre für den FC-Erzrivalen Bayer Leverkusen spielte, wäre er in seinem ersten Pflichtspiel für die Eintracht sicherlich gleich doppelt motiviert.