Mit der Verpflichtung von Enis Hajri, der einen Vertrag bis 2015 unterschrieb, hat der 1. FC Kaiserslautern aktuell fünf Innenverteidiger im Kader. Nach Meinung der Verantwortlichen in der Pfalz ist damit ein zentraler Abwehrspieler zu viel an Bord, weshalb noch einer aus dem Quintett gehen soll.
Während neben Hajri auch Mathias Abel, Jan Simunek und Anthar Yahia in den Plänen von Trainer Franco Foda eine Rolle spielen, scheint man beim FCK auf die Dienste von Rodnei verzichten zu können. Der 26 Jahre alte Brasilianer, der einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg vor zwei Jahren leistete und auch im ersten Bundesliga-Jahr überzeugen konnte, leistete sich in der abgelaufenen Spielzeit viele Aussetzer, weshalb Vorstandsboss Stefan Kuntz ihm nun einen Wechsel nahegelegt hat.
Einen Interessenten soll es mit Eintracht Frankfurt auch schon geben. Laut “Bild” hat die Eintracht bereits vor Wochen Kontakt zum FCK in Sachen Rodnei aufgenommen, von einem Transfer jedoch Abstand genommen, als Kaiserslautern eine Million Euro Ablöse forderte.
Weil sich die Situation für Rodnei nun verändert hat, könnte die Eintracht, die noch nach zwei Innenverteidigern sucht, einen neuen Vorstoß unternehmen und hätte jetzt sicherlich gute Karten, den kopfballstarken Abwehrspieler deutlich günstiger zu bekommen.