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Eintracht Braunschweig: Ist Rouwen Hennings der neue Angreifer?

Mit Jonas Erwig-Drüppel, Björn Kluft und zuletzt Kevin Kratz hat Eintracht Braunschweig für die kommende Saison bereits drei neue Mittelfeldspieler unter Vertrag genommen. Während die Planungen für diesen Mannschaftsteil damit weitestgehend abgeschlossen sind, suchen Trainer Torsten Lieberknecht und Sportdirektor Marc Arnold noch intensiv nach Verstärkung für den Angriff.


Dabei könnte die Eintracht nun beim VfL Osnabrück fündig geworden sein. Laut “WAZ” kurisert in Braunschweig der Name Rouwen Hennings, der vergangene Saison vom FC St. Pauli nach Osnabrück verliehen wurde und nach aktuellem Stand ans Millerntor zurückkehrt, wo sein Vertrag noch bis 2013 läuft. Allerdings legte St. Paulis Trainer Andre Schubert schon im Winter keinen großen Wert mehr auf die Dienste des 24-Jährigen, sodass ein erneuter Vereinswechsel wahrscheinlich ist.

Mit fünf Toren und sechs Vorlagen in seinen 17 Einsätzen konnte Hennings in Osnabrück durchaus überzeugen, soll jedoch auch in den Planungen des Drittligisten keine Rolle mehr spielen, was in erster Linie aber mit der klammen Kasse des VfL zusammenhängen dürfte.

1. FC Kaiserslautern: Krassimir Balakov muss gehen – Kommen Sforza oder Foda?

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich offenbar von Krassimir Balakov getrennt. Der erst Ende März als Nachfolger des geschassten Marco Kurz verpflichtete Trainer wurde einem Bericht der “Rheinpfalz” zufolge bereits am Donnerstagabend über seine Entlassung informiert. Eine offizielle Stellungnahme von Seiten des Vereins steht aber noch aus, doch ist damit im Laufe des Tages zu rechnen.


Nachdem Balakov, der den FCK in der Schlussphase der Saison eigentlich noch zum Klassenerhalt führen sollte, dieses Ziel nicht nur deutlich verpasste, sondern sogar sieben von acht Spielen verlor, erachteten es die Verantwortlichen in der Pfalz offenbar als zu große Hypothek, mit einem angeschlagenen Trainer in die neue Saison zu gehen.

Bereits auf der Mitgliederversammlung vor zehn Tagen deutete sich eine entsprechende Entwicklung an, als Vorstandsboss Stefan Kuntz ein klares Bekenntnis zum Trainer verweigerte.

Wer Nachfolger des Bulgaren wird, ist noch offen. Gehandelt werden jedoch sowohl Paderborns Roger Schmidt als auch die beiden ehemaligen FCK-Profis Ciriaco Sforza und Franco Foda.

Karlsruher SC: Dominic Peitz und Timo Perthel sollen aus Rostock kommen

Obwohl die Verantwortlichen um Trainer Markus Kauczinski und Sportdirektor Oliver Kreuzer eigentlich einen Kern von acht bis zehn Spielern halten und darum eine neue Mannschaft aufbauen wollten, wird der Umbruch beim Karlsruher SC nach dem Abstieg in die dritte Liga wohl größer ausfallen als gedacht.


Während Supertalent Hakan Calhanoglu nicht zu halten sein wird und von zahlreichen Bundesligisten umworben wird, haben mit Pascal Groß und Marco Terrazzino zwei weitere Hoffnungsträger ihren Abschied angekündigt. Beide werden mit dem SV Sandhausen in Verbindung gebracht.

Auf der anderen Seite ist der KSC aber auch in Sachen Neuzugänge nicht untätig. Wie der “Kicker” berichtet, sollen die Mittelfeldspieler Dominic Peitz und Timo Perthel von Mitabsteiger Hansa Rostock kommen. Und für die Innenverteidigung werden mit Manuel Gulde von der TSG 1899 Hoffenheim und Habib Bellaid von Eintracht Frankfurt zwei Spieler gehandelt, die bei ihren aktuellen Klubs keine Rolle mehr spielen.

FSV Frankfurt: Wolfsburgs Andre Fomitschow im Visier

Weil mit Ilian Micanski und Macauley Chrisantus gleich zwei Angreifer den Verein verlassen, ist nachvollziehbar, dass der FSV Frankfurt bei der Suche nach Verstärkungen in erster Linie nach Offensivkräften sucht.


Fündig werden könnten die Hessen dabei offenbar beim VfL Wolfsburg. So ist der kurzzeitig gehandelte Sebastian Polter, der vergangene Saison als Joker im Team von Felix Magath auf sich aufmerksam machte, laut “Kicker” zwar kein Thema, doch dafür befindet sich Andre Fomit­schow von der zweiten Mannschaft der Wölfe im Visier von Trainer Benno Möhlmann und Geschäftsführer Uwe Stöver.

Der 21-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison in der Regionalliga Nord 14 Treffer und soll nun eine Reihe von Anfragen aus dem Profibereich vorliegen haben, worunter auch eine Offerte des FSV Frankfurt ist. Allerdings ist der gebürtige Dresdner, dessen Vertrag ausläuft, kein gelernter Angreifer, sondern linker Außenbahnspieler. Doch auch gegen zusätzliche Torgefahr über die Flügel hätte man in Frankfurt nichts einzuwenden.

SSV Jahn Regensburg: Stürmer Nicolas Görtler wieder ein Thema?

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga steht beim SSV Jahn Regensburg ein großer Umbruch an. Neben Trainer Markus Weinzierl, dessen Wechsel zum FC Augsburg inzwischen bestätigt wurde, verlassen mit Tobias Schweinsteiger, Ronny Philp, Stefan Binder, Jürgen Schmid und Christian Bickel fünf Spieler den Verein schon sicher.

Darüber hinaus liegen laut “Kicker” auch Andre Laurito, Selcuk Alibaz, Mahmut Temür und Michael Klauß Angebote anderer Vereine vor. Dass sich noch der ein oder andere verabschiedet, ist aus diesem Grund wahrscheinlich.


Neben der Suche nach einem neuen Trainer hat Jahn-Sportchef Franz Gerber indes auch schon die Fühler nach möglichen Verstärkungen ausgestreckt. Ein Thema werden könnte dabei wieder Nicolas Görtler, der bereits im Januar 2011 ein Probetraining in Regensburg absolvierte, dann aber zum 1. FC Nürnberg wechselte, wo der 22-Jährige aber ausschließlich in der zweiten Mannschaft zum Zuge kommt. Mit acht Toren in 26 Regionalliga-Einsätzen konnte sich Görtler aber durchaus für höhere Aufgaben empfehlen. Dem Vernehmen nach sollen mehrere Vereine aus der zweiten und dritten Liga an Görtler interessiert sein, zu denen wohl auch der SSV Jahn gehören dürfte.

TSV 1860 München: Absagen von Thomas Bröker und Peniel Mlapa

Beim TSV 1860 München lassen nach der schon seit längerem feststehenden Verpflichtung des polnischen EM-Fahrers Grzegorz Wojtkowiak weitere Vollzugsmeldungen in Sachen Transfers auf sich warten. Dabei wurden in den vergangenen Wochen vor allem für den Angriff eine Reihe von Namen gehandelt, von denen drei laut einem Bericht des “Kicker” aber schon wieder von der Kandidatenliste gestrichen werden können.


Während die Löwen von einer Verpflichtung von Aristide Bance selbst Abstand genommen haben, erteilten die umworbenen Peniel Mlapa (TSG 1899 Hoffenheim) und Thomas Bröker von sich aus eine Absage. Zum Thema Mlapa erklärte Löwen-Sportchef Florian Hinterberger, dass das Gehalt des beim TSV 1860 zum Profi gereiften Mlapa nicht zu stemmen sei, wohingegen in dieser Hinsicht mit Bröker bereits Einigkeit erzielt wurde. Weil der 27-Jährige mit Fortuna Düsseldorf nun aber vorbehaltlich des Protestes von Hertha BSC den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hat, spricht vieles für einen Verbleib im Rheinland.

Unabhängig von diesen Personalien will Hinterberger drei neue Angreifer holen, wobei sich dann herauskristallisieren soll, wer sich den Platz neben Kapitän Benjamin Lauth sichern kann.

FC St. Pauli: Moritz Stoppelkamp soll aus Hannover kommen

Nach dem Abgang von Max Kruse zum SC Freiburg ist der FC St. Pauli darum bemüht, mindestens einen torgefährlichen Spieler für das Mittelfeld zu verpflichten. Dabei könnte der Kiez-Klub schon in der Bundesliga fündig geworden sein. Denn nach Berichten von “Kicker” und der “Neuen Presse Hannover” soll sich St. Pauli um Moritz Stoppelkamp von Hannover 96 bemühen, auch wenn dieser offenbar lieber zu einem anderen Erstligisten wechseln würde.


Weil sich das kolportierte Interesse des FC Augsburg bislang aber nicht bestätigt hat, wird sich der 25-Jährige auch mit anderen Optionen beschäftigen, nachdem ihm in Hannover zwei Jahre lang der Durhcbruch verwehrt blieb und die Konkurrenz im Offensivbereich kommende Saison sicher nicht kleiner wird.

Zwar kam Stoppelkamp in der abgelaufenen Saison auf 21 Einsätze in der Bundesliga, wurde dabei aber 17-mal nur eingewechselt. Auch in der Europa League und im DFB-Pokal kam der 2010 von Rot-Weiß Oberhausen verpflichtete Offensivallrounder stets nur von der Bank. Weil es ihm an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor mangelte und lediglich zwei Treffer im Pokal zu Buche stehen, wäre Hannover 96 wohl durchaus dazu bereit, einem Wechsel trotz noch bis 2013 laufenden Vertrages zuzustimmen.

Dynamo Dresden: Weitere Ausleihe von Vujadin Savic vor Abschluss

Während andere Vereine schon eine Reihe von neuen Spielern verpflichtet haben, halten sich bei Dynamo Dresden Vollzugsmeldungen in Sachen Neuzugänge noch in engen Grenzen. Bislang steht erst Abwehrspieler Cüneyt Köz vom FC Bayern München als Verstärkung fest, wobei der Grund auch darin liegen dürfte, dass die Dynamo-Verantwortlichen zunächst die noch offenen Positionen im eigenen Kader abklären wollen.


Neben dem von Hertha BSC ausgeliehenen Marvin Knoll, bei dem konkrete Gespräche mit den Berliner aber noch auf sich warten lassen, soll auch Muhamed Subasic und Vujadin Savic über die Saison hinaus gehalten werden. Laut “Kicker” erweisen sich die Gespräche mit Olimpik Saraje­vo über Linksverteidiger Subasic aber weiterhin alles schwierig.

Deutlich besser sieht es dagegen bei Savic aus, bei dem sich schon seit längerem eine Einigung abzeichnet. Wie Trainer Ralf Loose erklärt, stehen die Verhandlungen mit Girondins Bordeaux über eine verlängerte Ausleihe des serbischen Innenverteidigers kurz vor dem Abschluss: “Ich denke, dass das so gut wie klar ist. Wir werden ihn wohl ein weiteres Jahr ausleihen können.“

1. FC Kaiserslautern: Noch Hoffnung auf Verbleib von Pierre de Wit

Während beim 1. FC Kaiserslautern noch immer nicht klar ist, ob Krassimir Balakov auch kommende Saison als Trainer in der Verantwortung stehen wird, laufen die Personalplanungen ungeachtet dessen weiter. Einer der derzeit am meisten diskutierten Namen ist dabei der von Pierre de Wit, dessen Vertrag ausläuft, der in der abgelaufenen Saison aber zu den wenigen Lichtblicken gehörte und deshalb nach Möglichkeit bleiben soll.


Allerdings buhlt auch Fortuna Düsseldorf heftig um den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler, der einem Wechsel in den Westen gegenüber alles andere als abgeneigt sein soll. Wie der “Kicker” berichtet, hofft der FCK aber weiterhin, de Wit noch von einem Verbleib überzeugen zu können. So steht am Wochenende ein weiteres und vermutlich letztes Gespräch zwischen de Wit und Lauterns Vorstandsboss Stefan Kuntz auf dem Programm, nach dem klar sein soll, wohin der Weg des gebürtigen Kölners führt.

Geht de Wit, dürfte Lautern wohl auch seine Bemühungen um Enis Alushi vom SC Paderborn, dem bereits ein Zweijahresvertrag vorlegt worden sein soll, noch einmal intensivieren.

1. FC Köln: Michael Rensing und Slawomir Peszko vor Abschied?

Seit der offiziellen Vorstellung von Holger Stanislawski am Dienstag laufen beim 1. FC Köln die Planungen für die neue Saison in der zweiten Liga, in der der Aufstieg laut Geschäftsführer Claus Horstmann zwar schön wäre, aber keine Pflicht ist, auf Hochtouren.


Bevor an Neuzugänge zu denken ist, gilt es zunächst die zahlreichen offenen Fragen im aktuellen Kader abzuarbeiten. Während Sascha Riether bei einer Reihe von Bundesligisten auf dem Zettel stehen soll, sind Interessenten für Michael Rensing und Slawomir Peszko bislang noch nicht bekannt. Das könnte sich aber schon bald ändern, wenn klar ist, dass beide den Verein verlassen müssen. Nach aktuellem Stand sieht es so aus, dass weder Keeper Rensing noch Außenbahnspieler Peszko einen Vertrag für die kommende Saison erhalten. Laut “Bild” deutet sich in der Torwartfrage an, dass der FC auf Youngster Timo Horn setzt und das Gehalt von Rensing so einsparen möchte.

Derweil erklärte Peszkos Berater Andreas Grajewski im “Kicker”, dass ihm Horstmann bereits mitgeteilt habe, dass sein Schützling keinen neuen Vertrag erhält. Für Köln bedeutet der Abgang Peszkos indes nicht nur den ablösefreien Verlust des Spielers, sondern der Verein muss überdies auch noch Investor Franz-Josef Wernze, der Anfang 2011 bei der Verpflichtung des Polen behilflich war, auszahlen.